Die Beiträge der Versicherungsgesellschaften sind sehr
teuer. Es ist alles gestaffelt. Von den Prozenten in der Haftpflicht
– Versicherung wie in den Regional – Klassen oder aber auch nach dem
Land. Wohnt der Verkehrsteilnehmer in Hamburg, ist es teurer als in
Niedersachsen. Da werden schon Unterschiede gemacht.
Auf dem Land passieren angeblich nicht so viele Unfälle als in der Stadt.
Die Einbruch - Diebstähle sind in der Stadt wahrscheinlich Höher als
auf dem Lande. In der Stadt sind die Jugendlichen nicht so ausgelastet
wie auf dem Lande, wird gesagt. Die Statistiken lügen ja nicht, wird
gesagt. Es gibt auch noch Typklassen. Der Hersteller vergibt jedem seiner
Fahrzeuge eine Schlüsselnummer sowie Typklassen – Nummern. Der Typ VW
Golf ist vielleicht schadenträchtiger als ein Japaner und somit gleich
teurer. Bei Diebstahl kann nach der Schlüsselnummer gleich festgestellt
werden, wem das Fahrzeug gehört hat.
Den VW Golf zeichnet es aus, dass er zu den teueren Typklassen gehört.
Mercedes natürlich auch und noch viele andere tolle Fahrzeuge. Für einen
Anfänger führt dies alles zu einer enormen Belastung. Es geht hier nicht
ohne Beihilfe von Eltern und Omi‘s. Günstig wäre es auch, wenn sich
der Spross erst einmal ein gebrauchtes Auto zulegt. Fahrpraxis zu erlangen
ist hiermit vielleicht das Günstigste. Vielleicht reicht es auch, wenn
die ersten zwei Jahre mit Papas Auto gefahren wird, wenn Papa es denn
zulässt. Papa wird bestimmt kein Auge zu bekommen, wenn der Junior mit
dem Auto unterwegs ist. Hier spielt von beiden Seiten großes Vertrauen
eine Rolle.
Wenn Junior wieder daheim ist, ist der Herzinfarkt am Papa noch einmal
vorbei geschrammt. Aber es spielt sich alles ein, es sind immer nur
die Anfänge einer neuen Sache. Der Papa vergisst dann oft, dass er auch
einmal jung war und seine Eltern auch um ihn gebangt haben.
|